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Idee und Konzept
Wer sind die magic-SPORTKIDS? Magic-SPORTKIDS sind Kinder und Jugendliche, die insofern ein Handicap haben, als dass ihnen Arm(e) oder Bein(e) fehlen oder diese stark verkürzt sind bzw. sie Rollstuhl-fahrer (innen) sind.
Welche zusätzlichen Nachteile haben magic-SPORTKIDS im Vergleich zu „gesunden“ Kindern? 1. magic-SPORTKIDS kennen selten andere magic-SPORTKIDS, geschweige denn, dass Freundschaften unter „Gleichgesinnten“ existieren. Woher auch? Die Wahrscheinlich- keit, sich zur selben Zeit in derselben Physiotherapiepraxis zu treffen, ist gering. 2. magic-SPORTKIDS trainieren nicht oder sehr selten mit ihren Freunden und anderen Kindern in den heimischen Vereinen. Weder mit magic-SPORTKIDS, noch mit „gesunden“ Kindern. 3. magic-SPORTKIDS haben nicht die Möglichkeit, im Wettkampf mit anderen magic-SPORTKIDS ihre individuellen Leistungen zu messen.
Welche Idee steckt hinter magic-SPORTKIDS? Nadja Lins trainiert seit fünf Jahren die Kleinsten im Jugendhandball und seit drei Jahren einen einarmigen Jungen (sieben Jahre alt), der sich als bester Werfer und engagiertester Sportler in der Mannschaft einen Namen gemacht hat. Auf ihre Intension und Unterstützung hin lernte der Junge in diesem Sommer schwimmen und absolvierte das Schwimmabzeichen „Seepferdchen“. Nadja Lins hat in der sportlichen Arbeit mit dem Jungen erlebt, wie sehr die Ausübung einer alltäglichen Sportart und die damit verbundenen Erfolge die körperliche, aber vor allem die mentale Entwicklung und Stärkung des Jungen gefordert und gefördert hat. Sowohl Handball, als auch Schwimmen ist für einen einarmigen Jungen eine enorme Leistung. Dadurch hat er Selbstvertrauen, innere Stärke und Selbstbewußtsein erhalten. Er kann stolz sein und seine äußere Haltung lässt dies auch erkennen.
Welches Ziel verfolgt Nadja Lins mit magic-SPORTKIDS? 1. magic-SPORTKIDS sollen – genauso wie „gesunde“ Kinder – die Chance erhalten, durch Training und Wettkämpfe „unter Gleichgesinnten“ ihre körperliche und vor allem mentale Entwicklung zu forcieren. Sportarten wie z.B. Dreikampf (laufen, springen, werfen), Schwimmen, Handball, Fußball, Basketball (auch als Rollstuhlfahrer), Bogenschießen (als Rollstuhlfahrer) und Tennis/Tischtennis sollten zu ermöglichen sein (in Anlehnung an die Paralympics). 2.magic-SPORTKIDS sollen dadurch die Auseinandersetzung mit ihrem Körper und dessen Leistungsbereitschaft lernen, das nötige Selbstvertrauen und die innere Stärke motivieren, die Leistungen erbringen, und zuletzt den Stolz über erbrachte Leistungen durch die äußere Haltung wiedergeben. Besser als im Sport können sich magic SPORTKIDS nicht auf das Leben in einer Leistungsgesellschaft vorbereiten. 3.magic-SPORTKIDS sollen andere magic-SPORTKIDS kennenlernen und sich befreunden. Das Verständnis untereinander (die sogenannte „emotionale Schnittmenge“) ist ein ganz anderes – sind doch die Gedanken, Beweggründe, Sorgen und Gefühle ähnlicher. 4. Die Eltern der magic-SPORTKIDS sollen die Möglichkeit erhalten, sich untereinander kennenzulernen, sich auszutauschen und sich zu unterstützen. 5. Es sollen regelmäßige, Sportarten übergreifende Veranstaltungen (sowohl Sport-, als auch Infoveranstaltungen) stattfinden, die der körperlichen und mentalen Entwicklung zu Gute kommen. 6. Es soll ein „Sponsorenpool“ eingerichtet werden, u.a. bestehend aus Patenschaften, Sachleistungen und Geldleistungen. Als Gegenleistung stehen Werbemöglichkeiten in verschiedenster Form zur Verfügung. |
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